Die lange Reise zu Billie: Eine Geschichte der Hoffnung der Zucht mit Hailey ❤️
- jessysutter
- 16. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Der lange Weg der Hoffnung
Der Morgen 4 Uhr war noch dunkel, doch im Auto herrschte eine aufgeregte Stille. Vor uns lag Belgien, neun Stunden Fahrt, ein Land der Waffeln und des Abenteuers – aber vor allem die Heimat eines Barbet-Rüden namens Baron.
Im Fond des Wagens teilten sich Jessy und Gaby den Raum mit den beiden Stars der Reise: Hailey, deren Herz voller Erwartung schlug, und ihre Schwester Honey, die als moralische Unterstützung mit fuhr und jede Rastpause mit einem tiefen Schnüffeln feierte.
Neun Stunden zogen dahin, markiert durch Autobahnschilder, Tankstellenkaffee und das dumpfe Scharren der Barbet-Pfoten. Es war kein gewöhnlicher Roadtrip; es war eine Pilgerfahrt der Liebe und der Zucht.
Ein Blick sagt mehr als tausend Worte
Als wir schließlich das Haus in Belgien erreichten, war die Müdigkeit vergessen. Wir traten in eine grüne Oase, und da stand er: Baron, der Deckrüde. Ein Prachtexemplar seiner Rasse, sein schwarzes Fell lockig und sein Blick liebevoll.
Der Moment der Begegnung war magisch. Es gab keine anfängliche Scheu, keine zögerlichen Annäherungen. Die beiden Barbets, Hailey und Baron, verstanden sich sofort. Es war, als hätten ihre Herzen, die von derselben uralten Rasse geprägt waren, eine geheime Sprache gefunden.
Baron wusste augenblicklich Bescheid. Seine männliche Intuition sagte ihm, dass Hailey bereit war, dass dies der Tag war, auf den alle gewartet hatten. Mit sanfter Entschlossenheit führte er sie durch den Garten. Es war kein erzwungenes Treffen, sondern eine Vereinigung, die von gegenseitigem Respekt und natürlicher Harmonie geprägt war. Es klappte. Die Hoffnung, die wir neun Stunden lang im Auto gehegt hatten, wurde in diesem Moment in ein Versprechen verwandelt.
Ruhe im schönen Exil
Die Aufregung wich einer tiefen Befriedigung. Die Nacht verbrachten wir in einem wunderschönen, ruhigen Hotel. Die Menschen entspannten sich, die Hunde träumten. Es war eine Pause, die wir uns alle verdient hatten – eine Oase der Ruhe nach der langen Reise und dem erfolgreichen, emotionalen Höhepunkt.
Am nächsten Morgen erwachte Belgien mit frischer, salziger Luft.
Die Freiheit am Meer
Wir nutzten die Gelegenheit und fuhren an die belgische Küste. Die Hunde, die nach dem intensiven Tag eine spielerische Ablenkung brauchten, atmeten die salzige Luft ein, als wäre es der beste Wein.
Das Meer war unendlich weit, der Sand weich unter ihren Pfoten. Hailey und Honey sprangen, tobten und jagten sich in einem fröhlichen Rausch der Freiheit. Das lockige Fell flog, als sie am Strand entlangrannten, ihre tiefbraunen Augen strahlten vor Glück. Es war ein Bild purer, ungetrübter Hunde-Freude.
Dieser Moment, in dem die beiden Barbets im Sand tobten, war der perfekte Abschluss für die Reise. Es war ein Fest der Freundschaft, der Liebe und des Abenteuers, das wir als Familie gemeinsam erlebt hatten.
Bevor wir uns auf die Heimfahrt machten, gingen wir noch mal zu Baron und den liebevollen Besitzer, die uns mit einem feinen Kaffee verwöhnt haben.
Das süße Warten
Die Heimfahrt fühlte sich leichter an. Jessy und Gaby blickten nach hinten, wo Hailey entspannt schlief, ihre Pfoten zuckten vielleicht schon von den Träumen zukünftiger Welpen.
Die Mission war erfüllt. Die lange Reise, die Aufregung, die magische Begegnung mit Baron und die Freude am Meer hatten uns alle enger zusammengeschweißt. Jetzt begann das süße Warten auf Haileys Geheimnis. Und wir wussten, dass diese Reise nach Belgien der Anfang einer wunderbaren neuen Geschichte war.
Das süße Warten und die große Enthüllung
Zurück in der Schweiz begann das süße Warten. Drei Wochen lang hielten wir den Atem an. War die lange Reise erfolgreich gewesen? Würde Haileys Abenteuer Früchte tragen?
Am 28. Tag war es so weit: Der Ultraschalltermin stand an. Wir waren voller Nervosität, aber auch voller Hoffnung. Der Tierarzt begann mit der Untersuchung von Hailey, die wie immer ruhig und kooperativ war. Die erfreuliche Nachricht zuerst: Hailey war kerngesund und topfit – eine perfekte werdende Mutter.
Dann kam der Moment, auf den wir gewartet hatten. Der Bildschirm wurde hell, und dort, im geschützten Raum ihrer Gebärmutter, sahen wir sie zum ersten Mal: kleine Föten. Es war ein Anblick von unbeschreiblicher Schönheit und Perfektion.
Der Arzt zählte geduldig und bestätigte: ca. Acht Welpen, alle gesund, und jeder mit einem klaren, kräftigen Herzschlag. Ein Wunder, so wie es sein sollte. Die belgische Mission war nicht nur erfüllt, sie war von Erfolg gekrönt. Die Vorfreude auf die nächste große Etappe in Haileys Leben, ihre Mutterschaft, hatte begonnen.

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